Meine Kurse im Matthias Sport Center
Im Matthias Sport Center in Leipzig gebe ich vier Kursformate. Im Rückenkurs geht es um Beweglichkeit der Wirbelsäule, Kraft in Rumpf und Hüfte und Übungen, die du zu Hause wiederholen kannst. Bauch, Beine, Po ist ein klassisches Kräftigungstraining für die untere Körperhälfte und die Körpermitte, mit vielen Abstufungen für unterschiedliche Leistungsstände.
Step-Aerobic ist mein Format für Ausdauer und Koordination. Die Choreografien bauen wir Schritt für Schritt auf, damit niemand den Anschluss verliert. Im Functional Training arbeiten wir mit Bewegungen, die du aus dem Alltag kennst: heben, tragen, drehen, aufstehen, schieben. Für Step und Functional habe ich eigene Weiterbildungen gemacht, und auch die Nike International Convention gehört zu meinen Fortbildungen.
Gute Kurse erkennst du an der Anleitung
In einem guten Kurs bekommst du nicht nur Übungen vorgemacht. Du hörst, worauf du achten sollst, und bekommst Varianten, wenn eine Übung für dich zu leicht oder zu schwer ist. Ich zeige zu den meisten Übungen eine einfachere und eine schwierigere Stufe. So kann eine Teilnehmerin nach einer Knie-OP neben jemandem trainieren, der seit Jahren Sport macht.
Während der Stunde gehe ich viel herum und korrigiere. Manchmal reicht ein Wort, manchmal eine Hand an der Schulter. Das habe ich in vielen Jahren Kursleitung gelernt, vom Fitness-Club Anna über das Kitsch Dance Studio bis heute in Leipzig: Eine Gruppe trainiert nur so gut, wie die Trainerin hinschaut.
Ein häufiger Fehler in Kursen ist, mit dem Tempo der Musik mitzuhalten, auch wenn die Technik darunter leidet. In meinen Stunden sage ich oft: lieber halb so viele Wiederholungen und dafür sauber. Gerade bei Bauch, Beine, Po und beim Step ist das wichtig, weil dort viele Wiederholungen direkt hintereinander kommen.
So ist eine Kursstunde aufgebaut
Jede Stunde hat einen roten Faden. Wir starten mit einer Aufwärmphase, die den Puls langsam hebt und die Gelenke vorbereitet. Im Hauptteil kommen Kraft- oder Ausdauerblöcke, oft im Wechsel von Belastung und kurzer Erholung. Am Ende stehen Dehnung, Atmung und ein ruhiger Ausklang, damit du nicht abgehetzt nach Hause fährst.
Über die Wochen steigere ich auch in der Gruppe die Anforderungen: mehr Wiederholungen, längere Haltephasen, anspruchsvollere Varianten. Wer regelmäßig kommt, merkt das. Die Übung, die im ersten Monat schwer war, wird irgendwann zum Aufwärmen.
Wer zweimal pro Woche kommt, lässt am besten einen oder zwei Tage Abstand zwischen den Kursen. Muskeln brauchen diese Zeit, um sich anzupassen. Ein lockerer Spaziergang oder eine Radtour an den freien Tagen stört dabei nicht, sie hilft eher bei der Erholung.
Eigene Kleingruppen und Vertretungen
Neben den Kursen im Studio leite ich eigene Gruppen, zum Beispiel für Freundinnen, Nachbarn oder Kolleg:innen, die zusammen trainieren wollen. In kleiner Runde kann ich noch genauer auf jede Person eingehen. Im Sommer trainieren wir gern draußen, etwa im Clara-Zetkin-Park.
Kleingruppen passen auch gut für Menschen mit ähnlichen Zielen, etwa Frauen ab 40 oder Teilnehmende mit Rückenbeschwerden. Dann kann ich das Programm noch gezielter auf diese Gruppe ausrichten.
Außerdem übernehme ich Urlaubs- und Krankheitsvertretungen für Trainerkolleg:innen in Leipzig. Wenn du einen Kurs leitest und Ersatz suchst, sprich mich an. Ich unterrichte auf Deutsch, Russisch und Ukrainisch.
